Versicherungen Allgemein

Versicherungen Allgemein Alle Vergleiche powered by TARIFCHECK24 GmbH Zollstr. 11b 21465 Wentorf bei Hamburg Tel. 040 - 73098288 Fax 040 - 73098289 E-Mail: info@tarifcheck.de

Fortbewegungsmittel und Liebhaberstück – viele können sich ihren Alltag ohne Auto nicht vorstellen. Die Wahl des eigenen Fahrzeugs fällt meist leicht. Schwieriger ist es, unter mehr als 200 Anbietern die optimale Kfz-Versicherung zu finden. Dabei lohnt sich ein Kfz-Versicherung Vergleich. Im Idealfall können Sie durch einen Wechsel pro Jahr mehrere hundert € sparen, denn einzelne Auto- versicherungen haben für identische Fahrzeugtypen oft unterschiedliche Prämien und Angebote. Auch wenn die Laufzeit Ihres Kfz-Versicherungsvertrags noch nicht abgelaufen ist, ist unser kostenloser Autoversicherungsvergleich empfehlenswert – in einigen Fällen können Sie Ihr Sonderkündigungsrecht nutzen. Die Hauptteile Ihrer Autoversicherung bestehen aus Kfz-Haftpflicht- und Kaskoversicherung. Wahlweise kommen weitere Elemente hinzu. Die Kaskoversicherung deckt je nach Vertrag verschiedenste Schäden an Ihrem eigenen Wagen ab, sie ist freiwillig, aber empfehlenswert. Die Kfz-Haftpflichtversicherung kommt für Sach-, Personen- und Vermögenschäden auf, die Fahrerinnen oder Fahrer bei Dritten verursachen.

Rechtsschutzversicherung

Die Rechtsschutzversicherung ist ein freiwilliger Zusatzbaustein der Kfz-Versicherung. Je nach Anbieter übernimmt das Unternehmen dabei bis zu einer bestimmten Höhe die Kosten für Anwaltsgebühren, Gerichtskosten und / oder Zeugengelder. Rechtsschutzversicherungen können nicht nur bezüglich Ihres Wagens, sondern auch für andere Lebensbereiche abgeschlossen werden – dann aber natürlich nicht im Rahmen Ihrer Autoversicherung. Allgemein sind bei einer Rechtsschutzversicherung dabei Einzelversicherungen oder auch Kombinationen verschiedener Lebensbereiche möglich.

Ob und was für Sie sinnvoll sind, hängt von Ihren persönlichen Umständen ab. Auch hier gilt, dass verschiedene Kfz-Versicherung Anbieter für den Rechtsschutz unterschiedliche Tarife und Leistungen anbieten.

Rabattschutz und Rabattretter bei der Autoversicherung

Viele Unternehmen bieten als Zusatz-Baustein der Kfz-Versicherung den Rabattschutz an. Haben Versicherungsnehmerinnen und Versicherungsnehmer eine bestimmte SF-Klasse erreicht – der nach Anbieter variiert – können sie sich gegen Rückstufungen im Schadenfall versichern. Je nach Tarif ist eine bestimmte Anzahl von Schäden pro Jahr rückstufungsfrei, die SF-Klasse verbessert sich also trotz eines Schadenfalls wie im Schadenfreiheitsfall.

Möchten Nutzerinnen und Nutzer des Rabattschutzes die Kfz-Versicherung wechseln, müssen sie beachten, dass der angerechnete Rabattschutz meist nicht gilt. Ist die vorherige Autoversicherung für Schäden aufgekommen, aber hat die Versicherte oder den Versicherten aufgrund des Rabattschutzes nicht zurückgestuft, so wird die neue Versicherung diese Rückstufung höchstwahrscheinlich vornehmen.

Fahren Sie bereits viele Jahre schadenfrei, so bieten einige Kfz-Versicherungen zuweilen – manchmal auch ohne Beitragszuschläge – einen Rabattretter an. Das heißt, im Schadenfall werden Sie nur geringfügig oder sogar gar nicht zurückgestuft. Bezüglich Rabattschutz und Rabattretter haben einzelne Versicherer sehr unterschiedliche Policen. Ein Autoversicherungsvergleich ist also sinnvoll.

Altersvorsorge: Vergleich der besten Optionen

Wer in Deutschland lebt, kann damit rechnen, mit 67 Jahren in Renten zugehen. Damit sich der Lebensstandard im Alter nicht zu sehr verändert, gibt es verschiedene Möglichkeiten zur Altersvorsorge. Denn die klassische gesetzliche Rentenversicherung reicht nur selten aus, um diesen Standard zu halten. Um das Rentensystem in Deutschland darzustellen, eignet sich das „Drei-Säulen-Modell“. Was es damit auf sich hat, wie sich die Altersvorsorge in Deutschland aufbaut, welche Altersvorsorge-Möglichkeiten es gibt und welche die beste Altersvorsorge für welchen Typ ist, um im Alter nicht all zu große Abstriche machen zu müssen, erfährst Du hier.

Was steckt hinter dem „Drei-Säulen-Model“?

Das Deutsche Rentensystem wird in der Regel mit dem Drei-Säulen-Modell oder dem Drei-Schichten-Modell dargestellt, wobei bei beiden Modellen das System in drei unterschiedliche Kategorien eingeteilt wird. Was es mit den Säulen auf sich hat:

Säule 1: Bei der ersten der drei Säulen handelt es sich um die Basisversorgung der Altersvorsorge. Unter diese Versorgung fällt die gesetzliche Vorsorge – also die gesetzliche Rentenversicherung, die Alterssicherung der Landwirte, die Künstlersozialversicherung, Beamtenversorgung und die Berufsständische Versorgung. Sie ist die tragende Säule des deutschen Rentensystems.

Säule 2: Die zweite Säule bildet die betriebliche Altersvorsorge, sie stützt die gesetzliche Vorsorge. Hierunter fallen zum Beispiel Pensionsfonds und -kassen, Direktversicherungen und Unterstützungskassen. Neben der betrieblichen Altersvorsorge zählt auch die Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes zur zweiten Säule.

Säule 3: Die letzte der drei Säulen ist die private Altersvorsorge. Unter diese fallen zum Beispiel Immobilien, Geldanlagen und Versicherungen wie die Riester-Rente, die Rürup-Rente oder eine Lebensversicherung – die dritte Säule bildet sich also quasi aus privat investiertem Kapital.

Das Drei-Schichten-Modell

Neben dem Säulen-Modell gibt es auch das Drei-Schichten-Modell, welches dem Säulen-Modell stark ähnelt. Ein entscheidender Unterschied ist, dass in dem Drei-Schichten-Modell nach steuerlichen Aspekten klassifiziert wird und nicht – wie beim Drei-Säulen-Modell – die Träger im Vordergrund stehen. So zählt die Rürup-Rente hier zur ersten Kategorie und nicht wie beim Drei-Säulen-Modell zur Dritten. Die Riester-Rente ist beim Schichten-Modell hingegen in der zweiten Kategorie und nicht in der dritten:

  • 1. Schicht: Gesetzliche Rentenversicherung, Beamtenversorgung, berufsständische Versorgung und Rürup-Rente
  • 2. Schicht: Betriebliche Altersversorgung und Riester-Rente
  • 3. Schicht: Andere Kapitalanlagen wie Immobilien, private Rentenversicherungen. Wertpapiere oder Eigenkapital

Der Einfachheit halber richtet sich der Text nur nach dem Drei-Säulen-Modell.

Wie die Säulen zusammenhängen

Die erste Säule richtet sich an nahezu jede erwerbstätige Person und sichert diese im Alter ab. Jedoch schützt diese Rente nicht mehr zwangsläufig vor einer drohenden Altersarmut, weshalb es zusätzliche Möglichkeiten zur Vorsorge gibt. Diese zusätzlichen Optionen bilden die zweite und dritte Säule: Sie werden frei gewählt und ein Jeder entscheidet selbst, ob und wie er sich über die gesetzliche Vorsorge hinaus im Alter versichern möchte.

Bei der zweiten Säule – der betrieblichen Altersvorsorge – wird eine zusätzliche Rente über den Arbeitgeber aufgebaut. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten der betrieblichen Altersvorsorge: So gibt es eine Form, bei welcher der Arbeitgeber die Beiträge übernimmt. Jedoch kann auch der Arbeitnehmer einen Teil seines Bruttogehalts als Beitrag für die künftige Rente bezahlen – diese wird inzwischen häufig in Anspruch genommen und wird Entgeltumwandlung genannt. Betriebsrenten müssen im Alter aber versteuert werden.

Die private Altersvorsorge ist hingegen jede Art der privaten Investition für das Alter, sei dies durch eine private Rentenversicherung, den Besitz von Immobilien, eigene Ersparnisse oder andere Kapitalanlagen. Unter gewissen Voraussetzungen kann eine private Zusatzrente vom Staat gefördert werden – etwa durch finanzielle Zuschüsse oder Steuerersparnisse. Die Riester- und die Rürup-Rente werden dabei vom Staat gefördert, Immobilienbesitz oder Fondssparpläne hingegen nicht.

Der Sonderfall: Keine gesetzliche Rentenversicherung

Gewisse Berufsgruppen – wie gewisse Selbstständige oder Freiberufler – sind nicht zur gesetzlichen Rentenversicherung verpflichtet und sind auch nicht gezwungen, anderweitig vorzusorgen. Gehörst Du zu einer solchen Gruppe, so musst Du Dich komplett selbst darum kümmern, dass Du im Alter genügend Geld hast und nicht vom Sozialamt abhängig bist. Ob Du dies durch private Ersparnisse oder freiwillige Versicherungen machst, bleibt Dir überlassen. Neben privater Altersvorsorge-Möglichkeiten können Menschen, die nicht gesetzlich pflichtversichert sind, die gesetzlich Versicherung auch freiwillig abschließen.

COOKIES

    Wir verwenden Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Wenn Sie auf unsere Webseite klicken oder hier navigieren, stimmen Sie der Erfassung von Informationen durch Cookies zu. Ok, verstanden! mehr Info